Outtalks #1- Rausch ohne Reue

 

Drogenpolitik ist eines unserer politischen Kernthemen – weil wir daran festhalten, dass es der  völlig gescheiterte „Krieg gegen die Drogen“ ist, der etliche Menschenleben kostet. Die existierenden Therapieangebote sind nicht ausreichend, viel zu wenig personalisiert und stehen erst nach viel zu langen Wartezeiten zur Verfügung- während für die Prohibition und Strafverfolgung (auch von Klein- und Kleinstmengen) Vermögen ausgegeben werden. Für uns hat der Schutz von Menschenleben Priorität vor ideologisch begründeten Abstinenzansprüchen. Trotz aller Bemühungen, den Zugang zu Substanzen zu sanktionieren: wer Zugang zu ihnen haben will, der wird jederzeit welchen bekommen. Sachsen plant, im „Krieg“ gegen die Drogen massiv aufzurüsten und immense Mengen Geld in die Sanktionierung zu investieren – statt in Präventions- und Therapiearbeit. Die Illegalität, in der dieser Handel und Konsum sich abspielt, erhöhen die Gesundheitsrisiken allein enorm: Streckmittel und wechselnde Konzentrationen töten. Darum fordern wir zum Beispiel: Drugchecking ermöglichen, ob in der Apotheke oder vorm Club! Umfangreiche Aufklärung statt moralinsaurer Tabuisierung!

Unsere Forderungen zum Thema Drogenpolitik findet ihr gesammelt hier: http://www.regierungstuerzen.org/wp-content/uploads/2014/07/Drogenpolitik.pdf

Wer Regierungen stürzen will, der muss früh aufstehen…

Ein kleiner Beitrag aus der Perspektive unserer Wahlkampfmanagerin Marie über all die Orga-Arbeit, die meist im Verborgenen bleibt. 

      Marie Wendland, 21 Jahre, aus Leipzig, lebt jetzt in Dresden, ist Angestellte im Bundestag und engagiert sich vor allem in der Gleichstellungs- und Mitbestimmungspolitik. Sie steht auf Listenplatz 37Montag, 6:45, der Wecker klingelt, ach nein, es ist das Handy

        „Wuää Ja???????“
                „Hey, hoffe hab dich nicht geweckt?!,
        „#!*?!‘#“
        „Neeeee“
                „Gut, wollte mal nach dem Jugendbus für die Bildungsdemo nächste Woche  fragen?“
        „Jetzt? Wirklich?“
                „Muss doch gleich arbeiten, da kann’sch nicht telen“

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Provinz ist da, wo man sie zulässt (Teil 1)

Die erste unserer vier Jugendtouren durch Sachsen haben wir hinter uns gebracht. Im Landkreis Bautzen, dem größten Sachsens konnten wir Braunkohlelandschaften, Wolferwartungsgebiete und endlose Straßen bestaunen, während wir Kilometer um Kilometer hinter uns brachten. Doch das war nicht im Ansatz so öde, wie es für viele zunächst klingen mag.

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Nulltens

 
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Anja Klotzbücher, 19 Jahre, aus Chemnitz, lebt jetzt in Dresden, studiert Geschichte und Soziologie und engagiert sich vor allem in der Bildungs-, Jugend- und Kulturpolitik. Sie steht auf Listenplatz 15.

 

Mehr Demokratie, mehr Teilhabe und mehr Entscheidungsbefugnisse dort, wo die Entscheidungen anstehen und durch diejenigen, die von den Entscheidungen betroffen sind. Darum gehts. Und darum, Quoren zu senken, die 5%-Hürde als undemokratisches Element unseres Wahlrechtes abzuschaffen und Schulen und Betriebe zu demokratisieren. So weit, so unspektakulär – könnte man meinen.

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