Wer?

Na Du!
Oder gibst du dich mit dem Stillstand in Sachsen zufrieden? 
Wir wollen mit dir Sachsen verändern – und das nicht nur im Alltag, auf der Straße, oder im Netz, sondern auch im Parlament! Wir wollen für unsere Visionen kämpfen und konkrete Maßnahmen umsetzen. Dafür treten aus unserem Jugendverband 6 junge Kandidierende für DIE LINKE zur Landtagswahl an. Diese wurden im November 2013 auf unserem Landesjugendtag nominiert und von der Partei DIE LINKE als Jugendkandidaten auf der sächsischen Liste zur Landtagswahl bestätigt. Das heißt, du kannst sie über deine Zweitstimme für DIE LINKE am 31.08.2014 in den sächsischen Landtag wählen. Unsere Kandidaten und Kandidatinnen sind: 
  • Marco Böhme, 24 Jahre, aus Leipzig kommend und dort lebend, studiert im Master Stadt- und Raumplanung und engagiert sich vor allem in der Klima-, Umwelt- und Landesentwicklungspolitik. Er steht auf Listenplatz 10
Marco Böhme 

Marco Böhme, 24 Jahre, aus Leipzig kommend und dort lebend, studiert im Master Stadt- und Raumplanung und engagiert sich vor allem in der Klima-, Umwelt- und Landesentwicklungspolitik. Er steht auf Listenplatz 10

Tanzt formlos und frei! Das Leben in Sachsen ist kein Zuckerschlecken. Das weiß man spätestens wenn man auf dem Heimweg von Nazis bedroht wird oder gar nicht nach Hause kommt, weil kein Bus mehr fährt. Wohnen wo man will, kann man sich nicht immer leisten und die Jugendclubs oder Proberäume um die Ecke existieren schon lange nicht mehr. Auf uns lastet ein ständiger Druck, sei es in der Schule, wo gute Noten das scheinbar Einzige sind was zählt, oder im Ausbildungsbetrieb, wo man oft als billige Arbeitskraft ausgenutzt wird, ohne Mitbestimmung und Selbstverwirklichung. Das finde ich zum kotzen und möchte das nicht als Normalzustand akzeptieren! In unserem Landesjugendwahlprogramm haben wir Alternativen zu diesen Verhältnissen formuliert. Wir streiten dafür, das Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen führen zu können, sei es mit einem attraktiven, fahrscheinfreien ÖPNV, mit Schulen ohne Notendruck und Ausgrenzung oder mit flächendeckenden Jugendeinrichtungen in Stadt und Land. Dafür möchte ich mit Euch im Landtag streiten!

Kontakt:
marco.boehme@dielinke-sachsen.de
https://www.facebook.com/boehmemarco

Anja Klotzbücher

Anja Klotzbücher, 19 Jahre, aus Chemnitz, lebt jetzt in Dresden, studiert Geschichte und Soziologie und engagiert sich vor allem in der Bildungs-, Jugend- und Kulturpolitik. Sie steht auf Listenplatz 15.

Politik bewegt. Und es gibt eine ganze Menge an Ansätzen, Themenbereichen und aktuellen Konfliktpunkten, denen auch nur ein Hauch von Veränderung mehr als guttun würde. Wie wärs zum Beispiel mit der Senkung der Quoren für direktdemokratischen Entscheidungen? Der Verfolgung des Ansatzes des „Wahlalter Null“? Der Demokratisierung von Schulen und Hochschulen? Der Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in alle Entscheidungen die sie direkt betreffen? Der Befürwortung des Wahlrechtes für alle Menschen mit Lebensmittelpunkt im Wahlgebiet? Der Ausfinanzierung von sämtlichen sächsischen Bildungseinrichtungen? Einer Schule die auf die Bedürfnisse aller eingeht und nicht nur einem idealisierten Stereotyp von Schülerinnen und Schülern entspricht? Der Möglichkeit für mehr Selbstbestimmung in der Persönlichkeitsentwicklung? Das ist wofür ich einstehen möchte. Mir ist es wichtig, mit Euch allen gemeinsam, Lösungsansätze für die aktuellen bildungs- und jugendpolitischen Missstände zu finden und anzupacken. Linke Politik machen, das heißt für mich: Realpolitisch zu handeln und gesamtgesellschaftlich zu denken! Politik bewegt. Mich auch. Und ich will für Euch etwas bewegen.

Kontakt:
anja.klotzbuecher@dielinke-sachsen.de
https://www.facebook.com/Aklotzbuecher

Werner Kujat

Werner Kujat, 23 Jahre, aus Leipzig kommend und dort lebend, studiert Sonderpädagogik auf Staatsexamen und engagiert sich vor allem in der Inklusions- und Bildungspolitik. Er steht auf Listenplatz 35.

Inklusion geht uns alle an! Als Gesellschaft setzen wir ständig Normen, die uns vereinheitlichen sollen. Alle haben dabei zwei Arme, eine bestimmte Intelligenz wird zugesprochen, ein bestimmtes Verhalten wird erwartet. Wer negativ abweicht, gilt schnell als bspw. verhaltensauffällig, eine Behinderung wird etikettiert. Am vermeintlichen Fehlen von Fähigkeiten und Potentialen, kognitiv bis emotional-sozial, wird dies ganz genau – und genauso willkürlich – festgeschrieben. Warum aber werden Menschen stets defizitorientiert und nicht mit ihre Stärken betrachtet?  Vor allem Menschen mit Beeinträchtigungen werden zu wenig gehört und oft ausgegrenzt. Ein Lichtblick bieten dabei moderne pädagogische Ansätze. Inklusion bedeutet für mich, dass wir die Bedingungen, also die Verhältnisse, ändern müssen. Bildung, Kultur, Wohnen, Arbeit und Freizeitgestaltung müssen für alle Menschen selbstbestimmt gestaltbar sein. Barrierefrei und individualisiert. Egal ob für Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung. Wir fordern keine Privilegien, sondern die Umsetzung des Menschenrechts. Das Recht auf Selbstbestimmung, Mitbestimmung, das Recht auf ein gutes Leben.

Kontakt:
werner.kujat@dielinke-sachsen.de

Marie-Luise Wendland

Marie Wendland, 21 Jahre, aus Leipzig, lebt jetzt in Dresden, ist Angestellte im Bundestag und engagiert sich vor allem in der Gleichstellungs- und Mitbestimmungspolitik. Sie steht auf Listenplatz 37

Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Demokratie sind Faktoren die in unserem Leben eine große Rolle spielen sollten. Nur du selbst kannst für dich entscheiden, was das Beste ist. In der Schule, in der Uni, im Praktikum und überhaupt überall sollte deswegen das Recht auf Selbstbestimmung stärker eingefordert werden. Die Entscheidungen die für alle in Sachsen lebenden Menschen, im Landtag, getroffen werden, müssen transparenter und partizipativer gestaltet werden. Denn nur durch echte Mitbestimmung kann ein, für alle akzeptierbarer, Konsens entstehen. Demokratie die auch für Gerechtigkeit steht muss stärker ausgebaut werden. Wir leben in einem Bundesland in dem Menschen systematisch gedemütigt und daran gehindert werden ihr leben so zu leben wie sie wollen. Ist das gerecht? In den nächsten Jahren muss es die Aufgabe einer jeden Regierung sein, den Menschen in Sachsen mehr Selbstbestimmung in einer mitbestimmungsfreundlicheren Demokratie zu erkämpfen. Wir als junge Kandidierende wollen Sachsen verändern. Mit deiner Hilfe und deiner Stimme.

Kontakt:
marie-luise.wendland@dielinke-sachsen.de
Tom Rumberger

Tom Rumberger, 21 Jahre, aus Nossen, lebt jetzt in Leipzig, ist als Eventmanager tätig und engagiert sich vor allem in der Kultur- und Drogenpolitik. Er steht auf Listenplatz 44

2009 wurde ich durch die Bildungsreihe der Linksjugend Sachsen zum ersten mal mit politischen Strukturen vertraut und fand direkt großes Interesse, selber etwas aufzubauen. Ein Jahr später gründete ich mit vielen meiner Freunde den Kreisverband der Linksjugend Meißen. Im Jahre 2012 beendete ich dann erfolgreich meine Hochschulreife und bin 1 Jahr auf Weltreise gegangen. Auf meiner Reise bin ich durch Taiwan, Thailand und ganz Australien gekommen und hab viele kulturelle und politische Eindrücke erleben können. Ich organisiere seit einiger Zeit mit einer Handvoll Leute u. a. das kulturpolitische „Reich & Schön Festival“, welches bis heute zu den größten unkommerziellen Festivals in Sachsen zählt. Unser Hauptanliegen ist dabei kreative Kultur zu fördern und zu schaffen. Gerade die Zusammenarbeit mit vielen engagierten Leuten und der intensive Kontakt mit unterschiedlichen Lebensphilosophien bietet mir die Möglichkeit, aus einem großen Interessenpool ein ganz vielseitiges Meinungsbild zu erschließen. Eine kosmopolitische Prägung ist mir sehr wichtig geworden. Diese Erfahrungen möchte ich nutzen, um Sachsen lebenswerter zu gestalten.

Kontakt:
tom.rumberger@dielinke-sachsen.de
Anna Gorskih

Anna Gorskih, 22 Jahre, aus Meißen, lebt seit zwei Jahren in Leipzig, studiert Kulturwissenschaften, engagiert sich vor allem im Bereich Antifaschismus und Antirassismus. Sie steht auf Listenplatz 49.

Ich kandidiere auf der Landesliste zur Landtagswahl, weil Politik auch von jungen Menschen gemacht werden sollte, nicht zuletzt um dadurch frischen Wind und neue Anregungen zu bekommen. Außerdem möchte ich die Positionen des Jugendverbandes, in dem ich tief verwurzelt bin, vertreten und hoffe so das politische Geschehen bereichern zu können. Ich engagiere mich besonders in antifaschistischen Projekten und versuche, vor allem auch im ländlichen Raum, ein emanzipatorisches Leben zu ermöglichen. Denn mit Nazis in unserer „Mitte“ funktioniert das nicht! Weil ich die Schwierigkeiten, mit denen man auf dem Land konfrontiert wird, wenn man sich politisch engagieren möchte, auch selber erfahren habe, will ich versuchen, Engagement im ländlichen Raum zu unterstützen. Das heißt zum Beispiel, dass es überall zugängliche und gestaltbare Freiräume, Breitbandinternet und einen öffentlichen Personennahverkehr geben muss, der nicht schon 19 Uhr den Betrieb einstellt. Momentan studiere ich an der Uni Leipzig. Auch die Uni ist für mich kein politikfreier Ort, sondern viel mehr genau der richtige Platz, um ein Bewusstsein für die bestehenden Probleme zu schaffen und Dinge kritisch zu hinterfragen.

Kontakt:
anna.gorskih@dielinke-sachsen.de